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Dienstleistung | 24 Jul 2020

Echtzeitsimulation im Smart Grid Labor - Ormazabal beteiligt sich an Forschungsprojekt zum intelligenten Netz



Wie geht unser Stromnetz mit der schwankenden Spannung aus Windenergie oder Photovoltaik um? Wie verhält es sich, wenn eine große Anzahl Elektro-Autos gleichzeitig lädt? Das neue Smart Grid Technology Lab der TU Dortmund forscht zu diesen aktuellen Fragen.
 
Am ie³, dem Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft der Technischen Universität werden dazu verschiedene Netzsituationen im Labor realistisch simuliert.  Für die Übersetzung vom Mittel- auf das Niederspannungsnetz in der Prüfumgebung war ein Transformator gefragt, der unzulässige Spannungsschwankungen kompensiert – und das vollautomatisch auf Basis eines vorgegebenen Regelalgorithmus. Ormazabal lieferte dazu einen regelbaren Ortsnetztransformator (rONT). Dieser verknüpft eine intelligente Steuerung mit dem sogenannten on-load tap charger (OLTC): ein automatischer Laststufenschalter, der aus der Ormazabal-eigenen Entwicklung stammt und die Spannung in Schritten von 2,5 % anpassen kann. Ein spezieller Regelalgorithmus macht den Spannungsausgleich möglich. Dieser wurde hinsichtlich der besonderen Anforderungen des Versuchslabors angepasst.
 
Dabei konnte Ormazabal auf die Erfahrungen aus dem eigenen Smart Grid Labor nahe des Hauptsitzes in Spanien zurückgreifen. Die Versuche können nun ferngesteuert über eine Schaltanlage des Typs gae630 vom Leitstand des Smart Grid Technology Labs gefahren werden.

 
Sie haben Fragen zum rONT von Ormazabal oder anderen Technologien für das Smart Grid? Unsere Kollegen helfen Ihnen gerne weiter!