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Global | 27 Jul 2018

Innovation und Aktion gegen den Klimawandel: die Europäische Investitionsbank finanziert die FEI-Strategie von Velatia im Rahmen des „Juncker-Plans“ mit 32,5 Millionen Euro

 
  • Das Abkommen wird den Einsatz digitaler Technologien und den Zugang zu neuen Märkten ermöglichen
 
  • Die Investitionen werden bis zum Jahr 2020 erfolgen und die Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze erlauben
 
  • Diese Projekte werden von Ormazabal, dem Velatia-Unternehmen für elektrische Ausrüstungsgüter, durchgeführt.
 
 
Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird die Innovations- und Entwicklungsstrategie, die Velatia im Energiesektor verfolgen wird, finanzieren. Die Vizepräsidentin der EIB Emma Navarro und der Präsident von Velatia Javier Ormazabal haben heute ein Finanzierungsabkommen über 32,5 Millionen Euro unterzeichnet, das den Einsatz neuer digitaler Technologien in die von dem Unternehmen für die Stromnetze entwickelten Produkte ermöglicht. Die Bank der EU hat dieses Darlehen im Rahmen des Europäischen Investitionsplans, dem sogenannten „Juncker-Plan“, ermöglicht.
 
Die von der EIB zur Verfügung gestellte Finanzierung wird dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens angesichts der sich im Energiesektor abspielenden Veränderungen zu verbessern. Ormazabal wird Projekte im Bereich Automatisierung und Digitalisierung der Stromnetze durchführen sowie Patente und Produkte entwickeln, die den Zugang zu neuen Märkten und Kunden ermöglichen.
 
Die Unterstützung des FEI-Projekts von Ormazabal durch die EIB wird auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben, da sie zur Erfüllung der europäischen Ziele zur Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes des Energiesektors beiträgt. So ermöglicht das Projekt insbesondere die Anpassung der elektrischen Verteilnetze an ein Mix erneuerbarer, dezentraler Energien sowie die Elektrifizierung im Transport. Diese Ziele werden anhand der Entwicklung von Technologien erreicht, die neue elektromechanische Geräte und elektronische Hardware, mit neuen Netzsicherheitslösungen ausgestattete Kommunikationssysteme sowie ein innovatives Verwaltungssystem des Verteilnetzes einsetzen.

Die Investitionen werden vor allem in den Anlagen in Spanien, Frankreich und Deutschland erfolgen.

Das heute unterzeichnete Abkommen wird dazu beitragen, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu erhalten und neue Arbeitsplätze im Bereich FEI des Unternehmens zu schaffen.

Das Darlehen wird vom Europäischen Investitionsplan unterstützt, der es der EIB ermöglicht, Projekte zu finanzieren, die aufgrund ihrer Struktur oder Natur einen besonderen Mehrwert und ein erhöhtes Risikoprofil aufweisen.
 
Dieses Darlehen zeigt das nachdrückliche Engagement der EIB hinsichtlich der Unterstützung der Innovation in Unternehmen, die in äußerst wettbewerbsfähigen Sektoren arbeiten und somit starke Investition benötigen, um ihre Zukunft zu sichern“, versicherte die Vizepräsidenten der EIB Emma Navarro bei der Unterzeichnung versichert. „Darum freuen wir uns darüber, ein Abkommen zu unterzeichnen, das die spanische und auch die europäische Wirtschaft begünstigt, indem es die Entwicklung neuer Produkte im Elektrizitätssektor, welche die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen, unterstützt.“
 
Unser Engagement im Bereich FEI ist Teil der DNA von Velatia und natürlich von Ormazabal. Wir stehen verschiedenen Herausforderungen gegenüber, die gleichzeitig Chancen darstellen. Darum setzen wir auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Identitätsmerkmale. So engagiert sich Ormazabal in den Arbeitsbereichen Energieeffizienz und Entwicklung von Technologien, die die von Europa festgelegten Ziele zur Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes unterstützen”, erklärte Javier Ormazabal, Präsident von Velatia.
 
Finanzierung für FEI
Kompetenzentwicklung und Innovation sind wesentliche Bestandteile zur Sicherstellung von nachhaltigem Wachstum und der Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze. Beide spielen eine Schlüsselrolle bei der langfristigen Erzielung der Wettbewerbsfähigkeit. Darum stellt die Finanzierung der Innovation eine der großen Prioritäten der EIB dar. Im Jahr 2017 stellte die EU-Bank 13 800 Millionen Euro für die Finanzierung von FEI-Projekten zur Verfügung.
 
Allein in Spanien gab die EIB im vergangenen Jahr 1446 Millionen Euro zur Unterstützung von Innovationsprojekten spanischer Unternehmen. Diese Zahl stellte einen Anstieg von 67% in Vergleich zu ihrer Tätigkeit in diesem Sektor im Vorjahr dar. Insgesamt widmete die EIB-Gruppe 13% ihrer Finanzierung in Spanien der Förderung von FEI in Unternehmen. 
 
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution für langfristige Finanzierung der Europäischen Union, deren Aktionäre ihre Mitgliedsstaaten sind. Die EIB stellt langfristige Finanzierung für tragfähige Projekte zur Verfügung, um zum Erreichen der Ziele der EU-Politik beizutragen.
Der Europäische Investitionsplan, der sogenannte „Juncker-Plan“, ist eine der absoluten Prioritäten der Europäischen Kommission. Er konzentriert sich auf die Förderung von Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum anhand der intelligenteren Nutzung finanzieller Ressourcen durch die Entfernung von Investitionshindernissen und die Sichtbarmachung und technische Hilfestellung für Investitionsprojekte.
 
Der Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ist die Hauptsäule des „Juncker-Plans“ und sichert erste Verluste ab, wodurch es möglich wird, dass die EIB in mehr Projekte investieren kann, mit denen häufig ein höheres Risiko verbunden ist. Es konnten bereits konkrete Ergebnisse des EFSI beobachtet werden. Voraussichtlich werden die für die Finanzierung im Rahmen des EFSI genehmigten Projekte und Abkommen Investitionen in Höhe von über 335 000 Millionen Euro mobilisieren und ca. 611 000 kleine und mittelständische Unternehmen in den 28 Mitgliedsstaaten unterstützen.