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Elektrofahrzeug | 7 Jul 2020

Ormazabal auf der 3. Ausgabe des Think Tank #VEHICLES7YFN


„Die Anpassung der nachhaltigen Mobilität in Verbindung mit einem Ausweg aus der Krise mit einer stärker elektrifizierten Wirtschaft basiert auf der Digitalisierung des Stromnetzes als nachhaltigerem innovativem Ansatz in Europa", Jorge González, CEO von Ormazabal
 
 
Jorge González, CEO von Ormazabal, nahm mit einer Rede über die Herausforderungen der E-Mobilität an das Stromnetz an der dritten, von Ametic organisierten Ausgabe des Think Tank #VEHICLES7YFN teil, bei der auch der Vizepräsident von Velatia Alejandro Ormazabal anwesend war. 
 
Mehr als 50 Experten trafen sich letzte Woche, um auf der vom Arbeitgeberverband der digitalen Industrie Ametic am 30. Juni und 1. Juli organisierten dritten Ausgabe des Think Tank #VEHICLES7YFN über die Schlüsselfaktoren des Mobilitäts-Ökosystems der Zukunft zu diskutieren. Dieses Forum, das eine internationale Referenz in Sachen E-Mobility darstellt, versuchte, die aktuelle und zukünftige Situation von Elektroautos und autonomen Fahrzeugen im Kontext der durch die COVID-19-Pandemie verursachten wirtschaftlichen und sozialen Krise sowie die Herausforderungen, die dieser technologische Einschnitt für die Infrastrukturen der Verkehrs- und Stromnetze mit sich bringen wird, hervorzuheben.
 
Das Treffen wurde in zwei großen Blöcken organisiert, wobei der erste aus institutionellem Eröffnungstisch und Diskussionstisch und der zweite aus privaten Arbeitssitzungen bestand.
 
Von den verschiedenen Teilnehmern, unter denen der CEO von Ormazabal Jorge González und der Vizepräsident von Velatia Alejandro Ormazabal besonders zu erwähnen sind, wurden Schlüsselthemen wie logistische Verbesserungen in den digitalen Versorgungsnetzen, Investitionen in ein auf dieses neue Szenario vorbereitetes Stromnetz, 5G-Verbindungsmöglichkeiten und Kommunikationsinfrastrukturen angesprochen.
 
 
Der Vizepräsident von Velatia wollte die Bedeutung einer solchen Initiative unterstreichen, die es ermöglicht hat, „ein Umfeld des Vertrauens zwischen den verschiedenen Sektoren zu schaffen, das notwendig ist, um die Herausforderungen und Chancen bei der Umgestaltung einer europäischen Industrie gemeinsam anzugehen“.
 
Darüber hinaus betonte Ormazabal, dass die Bedeutung des Think Tank darin liege, „das Ökosystem der Mobilitätsinnovationen in konkrete Möglichkeiten für die europäische Industrie hinsichtlich einer gemeinsamen, multisektoralen Herausforderung umzusetzen, in der sowohl Vertreter der Automobilindustrie als auch der Elektrizitätsbranche bzw. der petrochemischen Industrie zusammenkommen müssen".
 
Die europäische Industrie muss sich an die Dekarbonisierungstrends der Wirtschaft anpassen, denn, so der CEO von Ormazabal Jorge González, „die Anpassung der nachhaltigen Mobilität in Verbindung mit einem Ausweg aus der Krise mit einer stärker elektrifizierten Wirtschaft basiert auf der Digitalisierung des Stromnetzes als nachhaltigerer innovativer Ansatz in Europa“.
 
González bot eine optimistische Vision dahingegend an, dass „der Plan der Europäischen Union für grüne Energie für alle Europäer nicht nur nach der COVID-19-Pandemie in Kraft bleibt, sondern dass man auf diesen Vektor als eine der Chancen setzt, um den steuerlichen Anreiz für die Reaktivierung der Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Dies ist auch auf spanischer Ebene der Fall, wo „der Wind in die Richtung weht, dass die Behörden zu 100 % darauf setzen, diese energetische oder ökologische Transformation als Vektor der wirtschaftlichen Wiederbelebung zu nutzen“.
 
Der CEO von Ormazabal äußerte sich auch zu der großen Chance, die die elektrische und autonome Mobilität für die wirtschaftliche Erholung darstellt. „Wir müssen diesen Moment nutzen, um hochwertige, technologiebasierte lokale Arbeitsplätze zu schaffen", sagte er.
 
Im Hinblick auf das in den europäischen Regionen noch ungleichmäßige Aufkommen der Elektrofahrzeuge wollte Jorge González die grundlegende Rolle der Behörden hervorheben, denn „es wird keine große Verbreitung von Elektrofahrzeugen geben, solange nicht die entsprechenden politischen Entscheidungen getroffen werden, um ein gut verteiltes schnelles und ultraschnelles Ladenetz zu fördern, das die Ängste der Benutzer verschwinden lässt“.
 
Abschließend hob der CEO von Ormazabal hervor, dass ein kurzfristiges Szenario, in dem erneuerbare Energien intermittierend im Stromnetz mit dezentralen Speichersystemen und neuen Nutzungsmöglichkeiten für eine stärker elektrifizierte Wirtschaft zusammen mit der Einführung des Elektrofahrzeugs konvergieren, „impliziert, dass wir sehr stark in das Stromnetz investieren müssen, um diese zu erweitern, zu automatisieren und zu digitalisieren".
 
In Kürze werden diese Beiträge zusammen mit denen der anderen Redner in Form von Schlussfolgerungen in einem Empfehlungsdokument für das Ökosystem und für die Behörden erscheinen.
 
Video ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=XNy1ttaubdA&app=desktop
 
 
Über #VEHICLES7YFN
 
Die dritte Ausgabe von #VEHICLES7YFN, deren sektorübergreifende Organisation von Ametic geleitet und von der internationalen Unternehmensberatung Norman Partners unterstützt wurde, fand dieses Jahr angesichts der durch COVID-19 verursachten Umstände über den digitalen Kanal statt. Trotz dieses Umstandes kollaborierten mit diesem Referenzforum in Sachen Elektro- und autonome Fahrzeuge das spanische Ministerium für Transport, Mobilität und städtische Agenda, Bilbao Ekintza, der Provinzrat von Bizcaia Bizkaiko Foru Aldundia, die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung Stuttgart, die  Stadt Barcelona, die katalanische Agentur für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ACCIÒ sowie angesehene europäische Organisationen wie EIT Urban Mobility, ITU, ETSI, UNE, ESA, DIGITALEUROPE, Referenzzentren wie AIC-Automotive Intelligence Center, Orkestra-Basque Institute of Competitiveness, CIC energiGUNE, CTAG, CTTC, Bilbao Metropoli-30, TECNALIA Research & Innovation, Eurecat - Centro Tecnológico de Catalunya, Vicomtech, Mobile World Capital Observatorio Nacional 5G, Aedive, ANFAC, MAFEX, Spanish Railway Association, SERNAUTO und die Stiftung ONCE.
 
Folgende Unternehmen beteiligten sich, unter anderen, aktiv an diesem Forum: EMT Madrid, Grupo Antolin, Gertek, Iberdrola, IBIL, Velatia, Ormazabal, IKUSI, Kapsch Group, Premo Group, Porsche AG, Bombardier Transportation, Cabify, CAF, Cepsa, Ferrovial, Saba, SIMON, Thyssenkrupp und Whitehole.