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Energieversorger | 25 Jan 2019

Ormazabal und EWE NETZ treiben mit Pilotprojekt die Energiewende voran

Erneuerbare Energiequellen produzieren immer mehr Strom. Die EWE NETZ GmbH, einer der größten Netzbetreiber Deutschlands, verzeichnet bereits einen Anteil von mehr als 80 Prozent an regenerativer Energie in ihrem Verteilnetz. Das ist gut für die Umwelt, stellt Netzbetreiber aber vor eine Herausforderung: Herkömmliche Ortsnetztransformatoren können die Versorgungsspannung im Betrieb nicht selbsttätig anpassen und die Spannungsschwankungen durch den Einsatz diskontinuierlich produzierender Energiequellen nicht abfangen. Im Zuge eines Pilotprojektes mit EWE NETZ hat Ormazabal mit dem transforma.smart einen regelbaren Ortsnetztransformator (RONT) geliefert, der genau das ermöglicht. Die innovative Trafostation steht in Heidenau nahe Hamburg. Dieser Standort ist besonders geeignet, da es im direkten Umfeld viele Windkraft- und Biogaseinspeiser gibt und die Zahl der Photovoltaikanlagen anwächst. Der RONT verknüpft eine intelligente Steuerung mit einem neu entwickelten, automatischen Laststufenschalter. Er überprüft die Unterspannungsseite des Transformators und führt bei einer Spannungsänderung über einen festgelegten prozentualen Wert, die länger als drei Sekunden andauert, eine automatische Regelung mittels des OLTC (on-load tap changer) durch. „Mit dieser Produktneuheit haben wir die Herausforderung gemeistert, die Steuerung mit dem Transformator zu vereinen und alle Komponenten in einer gängigen Trafostation unterzubringen“, erklärt Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal. Somit können die Verteilnetze Energie aus regenerativen Quellen besser aufnehmen sowie effizient und sicher arbeiten.